Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Reichhart

Homburg/Beeden. Sportliche Bewegung ist wesentlicher Bestandteil einer gesunden Lebensweise. Aus diesem Grund ist es wichtig, Grundschulkindern möglichst früh viele Sportarten nahe zu bringen und sie auf diese Weise an solche Sportvereine heranzuführen, welche eine gute und kompetente Jugendarbeit betreiben. Den Spaß an der Bewegung und das Interesse für Vereine kann man wecken: Dieses Ziel hat sich das Projekt „Schule und Verein“ gesteckt, das am Wochenende in Einöd und Beeden eine weitere Auflage erlebte (wir berichteten).

Organisiert wurde der Projekttag vom Homburger Stadtverband für Sport in Zusammenarbeit mit der Grundschule Einöd mit ihrer Dépendance Beeden. Annähernd 260 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, an den sportlichen Angeboten teilzunehmen. Mit dem Tennisclub Einöd, der Spielvereinigung Einöd, dem Reiterverein Einöd, dem Judosportclub Homburg, dem LC DJK Erbach, dem Karatezentrum Homburg, der Fechtabteilung des TV Homburg, dem Schützenclub Kirrberg, dem SV Beeden, dem TV Beeden, Ki-Gym Homburg und Skate Network nahmen 13 Vereine an dem Projekt „Schule und Verein“ teil. Ob Judo, Karate, Fußball, Tennis, Reiten oder Fechten: Die Vereine stellten den Schülern ihre Sportart vor. Ziel dieses Sportprojekttages sei es, dass „die Kinder jede der angebotenen Sportarten erfahren und aktiv mitmachen können“, betonte die Vorsitzende des Sportstadtverbandes, Astrid Bonaventura, welche mit Sportamtsleiter Thomas Welter, Bürgermeister Klaus Roth und dem Sportbeigeordneten Gerhard Wagner die Veranstaltung in der Saarpfalz-Halle in Einöd eröffnete.

Die Schüler sollen Gelegenheit haben, „in unterschiedliche Sportarten hineinzuschnuppern und dabei Spaß an diesen sportlichen Betätigungen zu bekommen“, fügte sie hinzu. Gleichzeitig biete das Projekt den Vereinen „eine sehr gute Plattform, sich den Kindern vorzustellen und sie vielleicht auch für einen Eintritt in den Verein zu begeistern“. Freiwillige Ganztagsschule und Nachmittagsunterricht am achtjährigen Gymnasium hätten dazu geführt, dass den Vereinen verstärkt die Jugendlichen wegfallen, da diese – wenn überhaupt – erst am Abend Zeit fürs Training hätten, so Bonaventura. Mittlerweile seien die Vereine aber wach geworden und suchten die Zusammenarbeit mit den Schulen. Der Projekttag „Schule und Verein“ trage dazu bei, dass Kinder das sportliche Angebot sehen, mitmachen und sich einem Verein anschließen.

Die Schüler waren bei der vierten Auflage des Projekttages mit großer Begeisterung dabei. Während auf dem Einöder Kunstrasenplatz Fußball und Tennis vorgestellt wurden, erhielten die Kinder in der Halle Einblicke in Judo, Karate und Rock'n'Roll. „Das macht Spaß“, erzählte die kleine Sarah, der vor allem das Reiten gefiel. „Ich spiele lieber Fußball und Tennis“, meinte Max. „Die Kinder können jede der angebotenen Sportarten aktiv mitmachen.“